Naturrecht und Geschichte

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出版者:Suhrkamp
作者:leo strauss
出品人:
页数:339
译者:
出版时间:1977
价格:0
装帧:Broschiert
isbn号码:9783518078167
丛书系列:
图书标签:
  • 政治哲学
  • 自然法
  • 历史
  • 法哲学
  • 法律思想史
  • 德国哲学
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  • 政治哲学
  • 19世纪哲学
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具体描述

Aus Strauss’ Perspektive bleibt die Einsicht in die notwendigen universalen Ordnungen, vor allem in das Verhältnis zur Natur eine schwierige Aufgabe, die die Mehrheit der Menschen nicht zu leisten vermag, so dass den Eliten eines Gemeinwesens diese Verantwortung obliegt. Sie dürfen den Menschen vorschreiben, wie sie zu leben haben, sie dürfen sie nach Strauss auch belügen - man denke an die „edle Lüge“, die sogar dem Philosophenstand in Platons Politeia, welche, bekanntermaßen eine Utopie, die „beste Verfassung“, entwirft, erlaubt ist, woran Leo Strauss in diesem Fall primär anschließt und damit hofft, die seiner Meinung nach ethischen und politischen Verunsicherungen des Liberalismus wie der Moderne wieder zu beheben.

Der oftmals damit einhergehende Versuch vieler religiöser oder moderner Menschen, sich vom Politischen abzuwenden oder es abschaffen zu wollen, führt laut Strauss schon alleine der Tatsache wegen, dass der Mensch ein politisches Wesen ist, in die falsche Richtung. Die Spannung von Philosophie und Politik muss konstruktiv aufgefasst und integriert werden, das begründet die politische Dimension der Philosophie. Es stellt sich die Frage, wie das Verhältnis zwischen Politik und Philosophie im ursprünglichen Themengebiet der politischen Philosophie, dem Naturrecht, angemessen dargestellt werden kann.

Unter dem Begriff „Natur“ (griechisch: physis) versteht man im klassischen Naturrecht die Beschreibung des Aussehens und Wirkens einer Klasse von Dingen, die weder von den Göttern noch von den Menschen gemacht sind. Daneben gibt es auch Dinge, von denen man sagt, sie seien von Natur, weil sie als erste Dinge nicht entstanden sind, sondern alle anderen Dinge durch sie entstehen. Der klassische Naturbegriff hat in der Hauptsache zwei Dimensionen der Bedeutung, erstens die „Lebensweise“ bzw. „der wesentliche Charakterzug eines Dinges oder einer Gruppe von Dingen“ und zweitens die „ersten Dinge“. Die ersten Dinge sind immer und unvergänglich, unabänderlich und von innerer Notwendigkeit. Sie beruhen nicht auf Konventionen und haben als letzte Ursache der anderen Dinge eine höhere Würde als diese. Die Kenntnis der verschiedenen Naturen beinhaltet die Erkenntnis von ihrer Begrenztheit, „Natur“ ist also primär ein Ausdruck der Unterscheidung. Gemeint ist also nicht die Natur insgesamt, sondern die einzelnen Dinge oder Klassen von Dingen, die als Teile des Ganzen verschieden sind.

Daraus ergibt sich die Funktion des Naturbegriffs, maßstabsetzend zu sein. Erste Dinge haben Vorrang vor anderen, folglich hat auch eine Lebensweise, die auf erste Dinge ausgerichtet ist, Vorrang vor anderen Lebensweisen. Natur wird zum Maßstab für die richtige Lebensweise und zugleich Voraussetzung von Werturteilen. Auch ist zu erkennen, dass sich die Naturrechtslehre, deren Frage nach den ersten Dingen gerichtet ist, mit der Frage nach dem „besten Leben“, „dem besten Staat“ und anderen politischen Fragen überschneidet. So ist Strauss am Ziel angekommen.

“Naturrecht und Geschichte”是一本深入探讨法律与历史之间关系的经典著作,其核心思想聚焦于法律的普遍原则及其在不同历史时期的演变。这部作品系统地分析了法律制度如何在不同文化和社会背景下变化,强调了法律不仅是权力的工具,更是一种反映社会价值观和道德规范的重要载体。书中通过对比不同时期法律发展的过程,揭示了法律与历史之间复杂而紧密的联系,这使得读者能够更全面地理解法律在塑造人类文明中的作用。 内容涵盖广泛,从古代法典到现代国际法,详细探讨了各种历史事件中法律的演变过程,以及这些变化背后的社会、文化和政治因素。这种分析不仅帮助读者重新审视传统观念,还为理解当前法律问题提供了重要的历史视角。作者通过严谨的逻辑结构和丰富的实例,引导读者深入思考法律的本质及其在不同时代的适应能力。 书中还特别关注自然法理论与现实法律之间的关系,探讨了如何在历史背景下寻找普遍正义标准。这种立体视角使得读者能够从多维度理解法律的内涵,不仅停留在简单的条文解释,更深入挖掘其背后的伦理和哲学基础。书中强调了法律的普适性,指出尽管具体规则会随时间变化,但某些基本原则却始终不变,这为现代法律研究提供了宝贵的参考。 “Naturrecht und Geschichte”不仅是一部历史文献,更是对人法与人的关系进行深刻反思的作品。它通过精确的论述和丰富的案例,使读者在阅读过程中感受到法律演变过程中的智慧与挑战。这本书无疑是对那些关心法律史、法律哲学研究的读者的重要参考,其价值不仅在于其内容,更在于它启发了人们思考法律作为一种更高文明标准的意义。通过这部作品,读者能够更好地理解法律如何在不断变迁中保持自身的正当性和必要性,从而为未来的法律发展提供重要的思想支持。 总体而言,该书以其深刻的历史分析与哲学思考,为读者打开了一扇了解法律与社会关系的窗口。它不仅展现了法律在不同时代中的演变轨迹,还强调了普遍法理的重要性,成为探索法律本质与价值的一部经典之作。

作者简介

Leo Strauss (* 20. September 1899 in Kirchhain, Hessen; † 18. Oktober 1973 in Annapolis, Maryland, Vereinigte Staaten) war ein deutsch-US-amerikanischer Philosoph. Als Professor für Politische Philosophie lehrte er von 1949 bis 1969 an der University of Chicago. Er gilt als Begründer einer einflussreichen Denkschule – der Straussianer – und als Kritiker der modernen Philosophie sowie des modernen liberalen Denkens überhaupt.

Leo Strauss wurde 1899 im hessischen Kirchhain geboren. Die Tatsache sei nicht gleichgültig, schrieb er 1931 an den Marburger Philosophie-Dozenten Gerhard Krüger, „dass ich, vor die Frage gestellt, welcher Nation ich sei, antworten würde: Jude und nicht Deutscher.“ Strauss wuchs in einem konservativen, nicht orthodoxen jüdischen Elternhaus auf. Der Vater handelte mit Landmaschinen.

Leo Strauss besuchte das humanistische Gymnasium Philippinum in Marburg. 1918 begann er an der Universität Hamburg Philosophie zu studieren, widmete sich auch der Mathematik und den Naturwissenschaften. 1921 promovierte er bei Ernst Cassirer über Friedrich Heinrich Jacobi. Anschließend setzte er bis 1925 seine Studien in Freiburg und Marburg fort, u. a. bei Edmund Husserl und Martin Heidegger. In Marburg schloss er Freundschaft mit Hans-Georg Gadamer, Hans Jonas, Jacob Klein und Karl Löwith.

Von 1925 bis 1932 war er Mitarbeiter an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums in Berlin, wo er unter der Leitung von Julius Guttmann vor allem über Spinoza arbeitete und Mitherausgeber der Moses-Mendelssohn-Jubiläumsausgabe war. In dieser Zeit lernte er Hannah Arendt, Walter Benjamin und Gershom Scholem kennen. Eine 1931 bei dem Theologen und religiösen Sozialisten Paul Tillich angefragte Habilitation lehnte dieser ab.

Anschließend, noch vor Beginn der Nazi-Diktatur, ging er mit einem Rockefeller-Stipendium (Gutachter: Carl Schmitt) nach Paris. Dort lernte er Alexandre Kojève und Alexandre Koyré kennen. 1933 heiratete er dort Mirjam Petry (geb. Bernson). Von 1934 bis 1938 bekam er erneut ein Rockefeller-Stipendium, diesmal für Cambridge in England, um dort über Thomas Hobbes zu forschen. 1938 ging Strauss in die Vereinigten Staaten und lehrte an der New School for Social Research in New York City. 1944 wurde er US-amerikanischer Staatsbürger. 1944 adoptierte er seine verwaiste Nichte Jenny – deren Mutter, Strauß’ Schwester Bettina, die bei dem Philosophen Nicolai Hartmann promoviert hatte, war bei der Geburt gestorben. Jennys Vater, der Arabist Paul Kraus, hatte Suizid begangen.

1949 folgte Strauss einem Ruf als Professor für Politische Philosophie an die University of Chicago, wo er bis zu seiner Emeritierung 1968 lehrte. Die ihm 1950 angebotene Lehrstuhlnachfolge für Martin Buber an der Hebräischen Universität Jerusalem nahm er nicht an, lehrte aber dort 1954/55 als Gastprofessor. Nach Deutschland reiste Strauß nur ein einziges Mal: 1954 besuchte er in Heidelberg Löwith und Gadamer und hielt dort einen Vortrag über Sokrates.

1965 wurde er für eine Gastprofessur nach Hamburg berufen, konnte sie aber aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. Im selben Jahr wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg sowie das Große Bundesverdienstkreuz durch den deutschen Generalkonsul in Chicago verliehen.

Auf Einladung seines Freundes Jacob Klein war er von 1969 bis zu seinem Tod 1973 Scott Buchanan Distinguished Scholar-in-Residence am St. John's College in Annapolis, Maryland.

目录信息

daraus, dass das rechts-gewordene Deutschland uns [Juden] nicht toleriert, folgt schlechterdings nichts gegen die rechten Prinzipien. Im Gegenteil: nur von den rechten Prinzipien aus, von den fascistischen, autoritären, imperialen Prinzipien aus lässt sich mit Anstand, ohne den lächerlichen und jämmerlichen Appell an die droits imprescriptibles de l'homme, gegen das meskine Unwesen (Anmerkung: Womit das NS Regime gemeint ist) protestieren. […] Es gibt keinen Grund zu Kreuze zu kriechen, auch nicht zum Kreuz des Liberalismus, solange noch irgendwo in der Welt ein Funke des römischen Gedankens glimmt.
– Leo Strauss: Brief von Leo Strauss vom 19. Mai 1933 aus Paris an Karl Löwith)
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读后感

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整个18世纪,以牛顿理论为发端,西方世界处于理性时代,在哲学和政治理论领域,理性认识到的自然法代替了上帝法或永恒法,自然(理性)而非上帝成为人类事务主宰,成了新上帝,而老上帝法退居二线。 洛克《人类理智研究》开启了经验主义的白板说,攻击了天赋观念说,人,只要运...  

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整整看了一周,读懂了一些,读不懂的更多。先看一篇甘阳教授的导言,感觉写得很好,然而读完全文,发现施特劳斯的这本书的精神和导言所说似乎有所出入。当然不可否认甘教授对于全书结构的分析非常精到,有出入可能是因为导言针对的施特劳斯的真贵思想而不仅仅是这本书。纵观全...  

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讨论下本书的翻译问题。 先说下我的观感,不遇到长句翻译地还挺OK,遇到长句有点拉胯。 例:P63。第三行起: 想当然地认为客观的价值判断是不可能的历史学家,不可能严肃地对待那些过去的思想----它所依据的假设是,客观的价值判断乃是可能的,而这几乎就囊括了前人们的全部思...  

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