Stefan George

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出版者:Bertelsmann Verlag
作者:Thomas Karlauf
出品人:
页数:816
译者:
出版时间:2008-01-01
价格:16,95 EUR
装帧:Perfect Paperback
isbn号码:9783570550762
丛书系列:
图书标签:
  • 德语
  • 诗歌
  • 德国文学
  • 现代主义
  • 象征主义
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  • 美学
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  • 诗人
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具体描述

Stefan George (1868?1933) zählte als Dichter, Prophet und Mittelpunkt eines Kreises ihm grenzenlos ergebener Jünger zu den einflussreichsten Figuren der deutschen Geistesgeschichte. Nach jahrelanger Vorarbeit hat Thomas Karlauf nun die erste George-Biographie in deutscher Sprache vorgelegt: ein faszinierendes Stück Zeit- und Sittengeschichte zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus. Stefan George war unter den deutschen Dichtern im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zweifellos der einflussreichste. Er hat die deutsche Lyrik entscheidend geprägt. Seinen Ruhm verdankte George allerdings weniger seinen Gedichten als vielmehr der Tatsache, dass er sich so perfekt inszeniert hat wie kaum jemand vor ihm. Legendär ? und bis heute umstritten ? war auch der so genannte George-Kreis, ein dem Dichter treu ergebener Männerbund. An diesem Kreis schwärmerisch begeisterter Jünglinge entwickelte Max Weber sein Modell der »charismatischen Herrschaft«. An der Person Georges lässt sich zeigen, was Macht über Menschen wirklich bedeutet. In seinem Werk finden sich zahlreiche Berührungspunkte mit dem Nationalsozialismus (George starb 1933), viele sahen in ihm einen »Wegbereiter«. Und doch steht am Ende dieses Weges das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944: Verübt hat es Claus von Stauffenberg, einer der letzten Vertrauten Georges. Thomas Karlauf hat die gesamte Forschung aufgearbeitet, seine Biographie ist wissenschaftlich auf dem neuesten Stand und wunderbar lebendig erzählt. ? 75. Todestag Stefan Georges am 4. Dezember 2008 ? Die erste Stefan-George-Biographie in deutscher Sprache "Diese Biographie lässt alles weit hinter sich, was in der letzten Zeit an literarischen Biographien erschienen ist. Karlaufs Buch ist so frisch und frei erzählt, so klug in seiner Argumentation und so bewusst in seinen Auslassungen, dass man dieses Stück Geistesgeschichte atemlos liest wie einen Thriller." Frank Schirrmacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung "Es ist ein unglaubliches Buch geworden. Ein Buch, in dem alles beschrieben ist, was Deutschlands Wahn und Unglück von der Jahrhundertwende bis zu Georges Tod im Jahr 1933 gewesen ist. ... Was für ein Leben. Was für ein Buch." Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung "Der Dichter Stefan George war zeitlebens ein Rätsel, sein Kreis glich einer Sekte. Jetzt holt eine furiose Biografie den großen Untoten der deutschen Geistesgeschichte in die Gegenwart zurück. ... Es ist die erste kritische Biografie über George. Karlauf hat in sieben Jahren Arbeit ein glänzend recherchiertes und spannend geschriebenes Buch verfasst, das wissenschaftliche Maßstäbe setzt und Bestseller werden kann. ... Karlauf läßt in seinem Panorama der George-Zeit eine Welt künstlerischer Exzesse aufleben, deren Bewohner heutige Popliteraten wie brave Schwiegersöhne erscheinen lassen ... Besser als Karlauf kann man den schmalen Grad zwischen Enthüllungsbestseller und Literaturgeschichte nicht bewältigen." Malte Herwig, Der Spiegel

Thomas Karlauf

Thomas Karlauf, geboren 1955 in Frankfurt, also fast am Rhein, lebt seit seinem 18. Lebensjahr zuerst in den Niederlanden, jetzt in Berlin. Er war viele Jahre Verlagslektor und ist heute als Literaturagent und Autor selbständig.

"Diese Biographie lässt alles weit hinter sich, was in der letzten Zeit an literarischen Biographien erschienen ist. Karlaufs Buch ist so frisch und frei erzählt, so klug in seiner Argumentation und so bewusst in seinen Auslassungen, dass man dieses Stück Geistesgeschichte atemlos liest wie einen Thriller." (Frank Schirrmacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Der 14. Januar 1892, der Tag, an dem der 23-jährige Stefan George den 17-jährigen Gymnasiasten Hugo von Hofmannsthal ultimativ aufforderte, sich endlich mit ihm zu treffen, war ein Donnerstag. Anfang der Woche war George wieder einmal umgezogen: von der Garnisongasse drei Straßen weiter in die Wasagasse, Ecke Türkenstraße, wo er bereits bei seinem ersten Aufenthalt in Wien ein Dreivierteljahr zuvor Quartier gefunden hatte. Ein Bote war bestellt. Der Brief, den George in der Nacht geschrieben und dann auf »Donnerstag morgen« datiert

hatte, sollte in den 3. Bezirk ans andere Ende der Stadt gebracht werden. Er steckte, ohne jede Anrede, ohne jede Grußformel, bereits im Couvert, als dem Verfasser Zweifel kamen, ob der Adressat den Ernst der Lage erfasse. »Bitte diesen Brief zu lesen um die unangenehmsten folgen zu verhüten«, schrieb George mit Bleistift auf einen Zettel und legte ihn dem Brief bei. Der Dienstmann, der etwa eine halbe Stunde in die Salesianergasse brauchte, sollte dort auf Antwort warten.

Also auf etwas hin und Gott weiss welches etwas »das Sie verstanden zu haben glauben« schleudern Sie einem Gentleman der dazu im begriff war Ihr Freund zu werden eine blutige Kränkung zu. Wie konnten Sie nur so unvorsichtig sein, selbst jeden Verbrecher hört man nach den schreiendsten Indizien. Sie sehen ich rede ganz gesezt und wenn Sie nach einigen Tagen gelassen denken oder nach Jahren so werden Sie mir (mit Ihren werten Eltern deren einziges Kind Sie sind!) sehr verbunden sein dass ich soviel Ruhe bewahrte und nicht sofort das veranlasse was mit Ihrem oder meinem Tod endet.

Am Abend zuvor war Stefan George zum wiederholten Mal im ersten Stock der Salesianergasse vorstellig geworden, um nach dem jungen Herrn von Hofmannsthal zu fragen. Dieser hatte ihm am Dienstag zwar einige Bücher geschickt, Georges inständigem Bitten um ein Treffen war er jedoch seit Tagen ausgewichen. Seit seinem Besuch in dessen Pension an Heiligabend hatte sich Hofmannsthal mehrmals

verleugnen lassen. George war nur seinetwegen über die Feiertage in Wien geblieben, wartete aber vergeblich; am 14. Januar war seine Geduld erschöpft.

Bevor George im März 1891 sein Studium an der Wiener Universität aufnahm, hatte er sich eine kleine Reise nach Verona und Venedig gegönnt. Zwei in Venedig entstandene Gedichte legen die Vermutung nahe, dass Georges Hang zur Schwermut dort erheblich verstärkt wurde. Das eine der beiden »Gedichte« endet:

Ich darf so lange nicht am Tore lehnen, Zum Garten durch das Gitter schaun, Ich höre einer Flöte fernes sehnen, Im schwarzen Lorbeer lacht ein Faun.

Das andere Gedicht berichtet im Ton der Ballade von einer schönen

und stolzen Venezianerin, die sich mit allem erdenklichen Luxus umgibt, um auf diese Weise der ganzen Stadt, insbesondere ihrem greisen Galan, Unnahbarkeit zu demonstrieren. Am Ende hält sie die Rolle der pompösen Frigiden jedoch nicht durch und gibt sich »in verhangenem Gemach« einem namenlosen Liebhaber hin; nach dem Akt empfindet sie Schmach. In ihrer Verzweiflung, der glanzvollen Rolle

nicht länger entsprechen zu können, sieht sie den einzigen Ausweg darin, sich öffentlich zu demütigen: Besser, alle Welt erfährt, dass sie hier liege, »niedrig und gebrochen«, als dass ein Einzelner sich anmaßt, den Sieg über sie davongetragen zu haben. Ein sprödes, herrisches Wesen und ein bis an die Grenze der Selbstzerstörung getriebener Hochmut: Das Bild der Venezianerin trägt durchaus autobiographische Züge.

In Wien, wo er zum Frühjahrsbeginn aus Venedig eintraf, fühlte sich George von Anfang an einsam. Er kannte niemanden und verfügte über keine Empfehlungsschreiben. Auf langen Spaziergängen habe er die ihn südlich anmutende Stadt und ihre Umgebung erkundet, wusste der von George autorisierte Biograph Friedrich Wolters

Studium in Wien 1930.

Er habe Museen besucht, viel gelesen - mit Vorliebe Texte deutscher Romantiker -, Baudelaire übersetzt, und gelegentlich warf er wohl auch einen Blick in den Hörsaal. Die Gedichte, die in diesen Monaten entstanden, zeugen von wüsten Versuchungen und Allmachtsphantasien bis hin zu schrillen Obsessionen:

Vor deinen Schuhen stammelt man den Eid, Entführte Weiber weinen ihren Gram. Und eine, wirr im Schrecken, ohne Scham zerreisst vor deinem Herrenblick ihr Kleid.

Die Sommerferien verbrachte George zu Hause am Rhein. Auf dem

Weg von Wien nach Bingen legte er ein paar Wandertage in Oberbayern ein und besuchte aus einer »dunklen Neigung« zu dem fünf Jahre zuvor verstorbenen Bayernkönig Ludwig II. Schloss Linderhof.

Obwohl er nach der Besichtigung »an heftigem Seelenkatarrh« litt, erhielt er doch entscheidende Anregungen zu einem neuen Gedichtband Algabal. Anfang September brach er eine Reise nach London in großer Erregung vorzeitig ab, fuhr anschließend zwei Wochen nach Paris und kehrte dann über Berlin Ende Oktober nach Wien zurück. Auch jetzt fand er nirgendwo Anschluss. Von innerer Unruhe getrieben, durchstreifte er abends die Straßen und dürfte die Verachtung der Welt ähnlich tief empfunden haben wie seine schöne Venezianerin. Der Abwehrmechanismus war der gleiche. Nicht er trug Schuld an seiner Vereinsamung, sondern die Stadt hatte nichts anderes verdient, als mit Nichtachtung gestraft zu werden. Wien sei doch gar nicht mit Paris zu vergleichen, schrieb er nach seiner Flucht Mitte Januar an Marie Herzfeld: »Ich gedeihe nicht unter jenen (grösstenteils) Zeitungsschreibern ohne jedes musikalische oder malerische Interesse.« In Paris lebten die Dichter, »die wahre Künstler zugleich sind«.

Solche wie er.

Bis zur Begegnung mit Hofmannsthal Mitte Dezember 1891 ist Marie Herzfeld der einzige Kontakt Georges in Wien, von dem wir wissen. Die 36-jährige Übersetzerin zeitgenössischer skandinavischer Literatur, die gelegentlich auch in der Wiener Mode publizierte, hatte er im November über seine Zimmerwirtin in der Garnisongasse kennengelernt. Marie Herzfeld »besäße die Einfühlsamkeit, ihn zu verstehen«, hatte die Wirtin ihm gesagt, und in der Hoffnung, sie werde seine Gedichte besprechen, suchte George sie auf. Zwar konnte Marie Herzfeld mit seinen Versen nur wenig anfangen - »was er sagt, ist besser, als was er schreibt« -, aber ihn selbst empfand sie als so interessant, dass sie sich mehrmals mit ihm traf.

Vielleicht durch einen Hinweis von Marie Herzfeld, die zum Kreis der Mitarbeiter der Modernen Rundschau zählte, vielleicht auch durch Lektüre, wurde George Anfang Dezember auf Hugo von Hofmannsthal aufmerksam. Weil österreichischen Gymnasiasten das Publizieren verboten war, veröffentlichte er fleißig unter Pseudonymen wie Theophil Morren, Loris Melikow oder einfach Loris. George hat wohl am meisten das kleine Versdrama Gestern angesprochen. Das im Oktober und November in der Modernen Rundschau gedruckte Stück, dessen Buchausgabe Hofmannsthal an Weihnachten George zum Geschenk machte, zeigte trotz gewisser Holprigkeiten einen neuen lyrischen Ton.

Eine ausführliche Schilderung ihrer ersten Begegnung gab Hofmannsthal selbst kurz vor seinem Tod.

Gewicht: 749 g

Einband: Taschenbuch

Ausstattung: 21,5 cm

Sprache(n): Deutsch

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Altertum

von Lorenz Laudenberg

aus der Thalia-Buchhandlung in Bergisch Gladbach (17.08.2009)

Stefan George

Beschäftigen wir uns mit der Biographie und dem Werk Stefan Georges (1868- 1933),

kann man wohl mit Recht von einem „Abenteuer des Geistes“ sprechen! Der geniale Dichter ist eine Einzelerscheinung in der Literaturgeschichte, der sich keiner Mode anpasst und den man als „nicht zeitgemäß“ bezeichnen darf. Nach Studium und Reisen durch Europa, Kontakt zu den französischen Dichtern seiner Zeit, deren Werke er teilweise übersetzt, bildet sich um ihn herum der sog. Georgekreis, eine Gruppe, die sich für die geistige Elite Deutschlands hält. (Dazu gehört auch der spätere Hitler- Attentäter Graf Stauffenberg.) Sein umfangreiches Werk von 18 Bdn., fast ausschließlich Gedichte, zeigt St. Georges exklusive Kunstauffassung, beschwört das griechische Ideal von Maß und Schönheit, hebt das Hoheitsvolle im Menschen hervor, übersteigt diese Tugend oft ins Maßlose.

In seiner Biographie schildert uns Thomas Karlauf das ungewöhnliche Leben eines Genies, brillant und spannend erzählt, wissenschaftlich fundiert. Nach der Lektüre des Buches wird man verstehen, warum so viele Leser von den Gedichten Georges heute noch fasziniert sind!

《诗的隐逸与光芒:历史长河中的歌德现象》 一、 引言:在古典的余烬中寻找永恒的火焰 历史的长河波澜壮阔,无数思想与艺术的火花在其中闪耀,却又悄然熄灭。然而,有些光芒,即使历经岁月的淘洗,依然能在后世的视野中留下深刻的印记,引发不断的追问与解读。歌德,这位诞生于十八世纪德国的伟大诗人、剧作家、小说家,便是这样一位在人类文明史册上熠熠生辉的名字。他的作品,以其深邃的思想、宏大的格局、精湛的艺术手法,穿越了时空的界限,至今仍是文学研究与文化传承中不可或缺的基石。 本书,并非对歌德生平事迹的流水账式记载,也不是对他某一部具体作品的细枝末节的剖析。相反,它旨在从一个更广阔的视角,审视歌德现象在历史长河中所扮演的角色,探寻其作品背后蕴含的深刻哲学思考,解析其艺术风格如何影响了后世的文学潮流,并试图勾勒出这位伟大灵魂如何在古典的余烬中,点燃了那永恒的火焰,照亮了人类精神探索的道路。我们将以一种审视者的姿态,穿梭于歌德创作的宏伟殿堂,并非为了占有其宝藏,而是为了理解那宝藏的来源,以及它如何继续为我们提供精神的滋养。 二、 维度的交织:从“狂飙突进”到“诗意的栖居” 歌德的创作生涯,宛如一部波澜壮阔的史诗,其间充满了戏剧性的转变与深邃的思想演进。本书将从多重维度出发,解读这位文学巨匠的精神轨迹。 首先,我们将深入考察歌德青年时期“狂飙突进”的创作风格。在那个思想解放、情感奔涌的年代,歌德以其澎湃的热情和叛逆的精神,挑战了传统文学的束缚。《少年维特的烦恼》中,那个因爱情而饱受煎熬的灵魂,撕心裂肺的呐喊,精准地捕捉到了那个时代年轻一代的迷茫与冲动。这不仅仅是一部爱情悲剧,更是对个体情感自由的深刻探索,对社会规范的反思。我们将探讨“狂飙突进”运动如何为歌德的创作注入了强烈的个人主义色彩,以及这种风格如何在后来的德国文学中激起涟漪。 随后,我们将步入歌德创作生涯的成熟期,特别是他旅居意大利的经历,以及由此催生的“魏玛古典主义”。在对古希腊罗马文化的深刻体悟中,歌德逐渐找到了更为理性、更为和谐的艺术表达方式。他的戏剧作品,如《伊菲革涅亚在陶里斯》和《托尔克瓦托·塔索》,展现了对人性的理性关照和对美学的极致追求。在这个阶段,歌德不再仅仅满足于抒发个人情感,而是将目光投向了更宏大的人类命运与社会秩序。《浮士德》作为他毕生的杰作,其创作过程跨越了几十年,其间思想的深度与广度令人惊叹。我们将分析《浮士德》第一部中,人与魔的契约,对知识的渴求,以及在现实世界中的挣扎,如何深刻地揭示了人类存在的永恒困境。而《浮士德》第二部,则将视野拓展至更广阔的社会、政治、经济乃至宇宙的宏观层面,展现了歌德对人类进步与文明发展的深刻洞察。本书将重点梳理歌德如何在这种从“狂飙突进”到“诗意的栖居”的转变中,不断地进行自我超越,并在古典的框架内,注入新的生命活力。 三、 哲学的光影:对存在、自由与美的永恒追问 歌德的作品,绝不仅仅是文学的瑰宝,更是哲学思考的熔炉。他的思想,虽然未曾系统地形成一套理论体系,却以艺术的形态,渗透在他的每一部作品之中,引人深思。 本书将着重探究歌德作品中关于“存在”的哲学意涵。他笔下的人物,无论是沉溺于感官享乐的浮士德,还是追求理想的维特,都深刻地体现了人类在存在之问面前的挣扎与探索。歌德关注人的本质,关注个体在宇宙中的位置,关注生命存在的意义。他笔下的自然,也并非仅仅是简单的背景,而是被赋予了生命力的存在,与人的精神世界紧密相连。我们将分析歌德如何通过艺术化的语言,描绘人类存在的普遍性困境,并试图在其中寻找超越痛苦、实现生命价值的可能性。 “自由”是歌德思想中另一个核心的维度。他所追求的自由,并非毫无约束的放纵,而是在理性与责任的框架下的自我实现。从维特对情感自由的冲动式追求,到浮士德在与魔鬼契约中对知识与体验的无限渴望,再到他晚年对“自由的土地”的憧憬,歌德始终在探索个体自由与社会责任之间的张力。我们将分析歌德如何通过对不同人物命运的描绘,展现了自由的多重面向,以及在追求自由的过程中,个体所必须付出的代价与承担的责任。 同时,对“美”的追求,贯穿了歌德一生的艺术创作。他认为,美并非仅仅是外在的感官愉悦,而是内在的和谐与精神的升华。从对自然风光的描绘,到对人物精神气质的刻画,歌德始终在追求一种内在秩序与外在形式的完美统一。我们将考察歌德如何将古典主义的美学原则与现代人的情感体验相结合,创造出一种既深刻又具有普适性的艺术之美。他笔下的“永恒女性”意象,更是对女性精神力量与生命之美的极致赞颂,成为文学史上的经典。 四、 文学的回响:对后世的启示与影响 歌德的影响力,早已超越了时代与国界,成为世界文学的宝库。本书将不仅仅停留在歌德自身的创作,更将目光投向其作品所激起的文学回响。 我们将探讨歌德如何成为德国乃至世界浪漫主义文学的先驱。他作品中对情感的重视、对个性的张扬、对自然的描绘,都为后来的浪漫主义作家提供了丰富的灵感。同时,他后期对古典主义的回归与创新,也为后世的现实主义和新古典主义创作提供了宝贵的经验。 此外,歌德的《浮士德》更是成为一个极具象征意义的“文本”,被无数后世作家、艺术家反复解读、改编与致敬。从电影、戏剧到其他文学作品,浮士德的形象及其所代表的对知识、力量、永恒青春的追求,始终在现代社会中引起共鸣。我们将简要回顾歌德的《浮士德》对不同时代、不同文化背景下的文学创作产生的深远影响,并分析这种影响的内在逻辑。 歌德对自然科学的兴趣,以及他对“形而上学”的探索,也为后世的文学创作提供了新的视角。他认为,文学应当反映生活的真实,但同时又应当超越现实的琐碎,抵达更深层的精神境界。这种对艺术与科学、现实与理想的辩证思考,在文学史上留下了深刻的印记。 五、 结语:在歌德的光芒下,我们寻找前行的方向 历史的长河并非静止不动,而是在不断地奔涌向前。歌德,这位站在历史潮头的巨人,用他的智慧与才情,为我们留下了丰富的精神遗产。他笔下的世界,既有令人心潮澎湃的激昂,也有令人沉静深思的哲思。他探索的,是人类存在的永恒命题;他追求的,是生命价值的终极意义。 本书,旨在一瞥歌德现象的广度与深度,并非要穷尽其奥秘,而是希望能够激发读者对这位文学巨匠及其作品的兴趣,并从中获得启迪。在纷繁复杂的世界中,歌德的思想与艺术,依然能够为我们提供精神的坐标,指引我们在这个时代中,更好地理解自身,更好地前行。他的光芒,穿越时空,依然照耀着我们,引导着我们在这片诗意的土地上,继续寻找属于自己的“永恒”。

作者简介

Thomas Karlauf, geboren 1955 in Frankfurt, also fast am Rhein, lebt seit seinem 18. Lebensjahr zuerst in den Niederlanden, jetzt in Berlin. Er war viele Jahre Verlagslektor und ist heute als Literaturagent und Autor selbständig.

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