F. W. J. Schellings ontologische Mythologie in seiner <I>Philosophie der Kunst</I>

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出版者:Lang, Peter Frankfurt
作者:Can Zhai
出品人:
页数:256
译者:
出版时间:2007-3-12
价格:EUR 62.95
装帧:Taschenbuch
isbn号码:9783631563892
丛书系列:
图书标签:
  • 谢林研究
  • 艺术哲学
  • 美学
  • 德国古典哲学
  • Schelling
  • 哲学
  • 艺术哲学
  • 本体论
  • 神话学
  • 德国哲学
  • 浪漫主义
  • 艺术
  • 哲学史
  • Schelling, F
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具体描述

F. W. J. Schellings „ontologische Mythologie in seiner Philosophie der Kunst“ entfaltet eine tiefgehende Reflexion über das Verhältnis von Mythos, Seinsstruktur und künstlerischem Ausdruck, die über den unmittelbaren Inhalt des Werkes hinaus eine philosophische Perspektive auf die ontologischen Grundlagen ästhetischer Erfahrung bietet. Schelling stellt den Mythos nicht bloß als historisches Relikt oder kulturelle Erzählung dar, sondern als existentielles Moment, das den menschlichen Zugang zur Wirklichkeit konstituiert. In dieser Betrachtung geht es weniger um spezifische mythische Inhalte als vielmehr um die strukturelle Rolle des Mythos in der Philosophie des Seins und dessen Verflechtung mit der Kunst. Schelling entwickelt eine Idee von der „ontologischen Mythologie“, bei der das Mythenhafte als Urstruktur verstanden wird, welche dem Künstler ermöglicht, jenseits rationaler Begründungen auf das Wesen des Seins zuzugreifen. Die Kunst fungiert dabei als Medium, durch das das Unaussprechliche – jene Dimensionen, die sich nicht in Begriffen fassen lassen – sichtbar und erfahrbar gemacht wird. Dieser Zugang erfolgt nicht durch abstrakte Spekulation, sondern über symbolische Formen, die tief im menschlichen Erkenntnisvermögen verwurzelt sind. In der Philosophie der Kunst zeigt Schelling, wie das Mythologische den Übergang zwischen dem endlichen Menschen und dem transzendenten Sein ermöglicht, indem es als Brücke fungiert, die sowohl Begründung als auch Offenheit verbindet. Ein zentraler Aspekt dieser mythologischen Dimension ist ihre Dynamik: sie ist weder statisch noch rein repräsentativ, sondern ein Prozess des stetigen Erschließens und Neuerschließens der Wirklichkeit durch künstlerische Intuition. Die Kunst wird so zum Ort ontologischer Offenheit, wo das Mythenhafte nicht bloß dargestellt, sondern erfahren wird – als eine Art unmittelbare Gewissheit des Seins, die sich jenseits logischer Schlussfolgerungen entfaltet. Schelling betont, dass dieses Erschließen stets im Spannungsfeld zwischen Bewusstsein und Unbewusstem steht, wobei der Künstler als Vermittler fungiert, der diese ambivalente Spannung trägt und in Formen überträgt. Die Philosophie der Kunst versteht das Werk letztlich nicht nur als ästhetisches Objekt, sondern als existenzielle Offenbarung, die durch mythologische Strukturen ihre tiefere Bedeutung erhält. In dieser Perspektive wird die Kunst zu einem philosophischen Ereignis, das den Betrachter einlädt, über rationale Distanz hinaus in die unmittelbare Begegnung mit dem Sein einzutreten. Diese Auffassung unterscheidet Schellings Mythologie von traditionellen mythengeschichtlichen Ansätzen, indem sie den Fokus auf die ontologische Funktion legt – nicht auf die Inhalte einzelner Mythen, sondern auf deren strukturelle Rolle als Voraussetzung für künstlerische Erkenntnis und metaphysische Reflexion. Schelling verbindet dabei eine tiefe Sensibilität für das Symbol mit einer strengen philosophischen Argumentation. Das Mythologische erscheint hier nicht als primitive Überlieferung, sondern als die ursprüngliche Form, in der sich das menschliche Streben nach Sinn und Transzendenz manifestiert. Es ist das Medium, durch das das Kunstwerk nicht nur ausdrückt, was gesagt werden kann, sondern was jenseits des Sagbaren liegt – ein Zugang, der den Raum für das Unvorstellbare eröffnet. In dieser Hinsicht wird die ontologische Mythologie zum Schlüsselkonzept einer Philosophie der Kunst, die über rein ästhetische Bewertung hinaus in die Grundlagen menschlicher Erfahrung eindringt. Sie zeigt, wie Mythos und Kreativität ineinander verwoben sind, wie die künstlerische Form selbst mythische Strukturen trägt und diese im Prozess der Schöpfung neu aktiviert. Die Philosophie der Kunst inszeniert somit das Werk als einen Akt ontologischer Entdeckung – eine Begegnung mit dem Sein, die sich über Sprache hinaus entfaltet. Schellings Ansatz wirkt bis heute nach, weil er Mythos nicht als Relikt des Irrationalen entwertet, sondern ihn als wesentliches Moment der philosophischen und künstlerischen Reflexion reaktiviert. In einer Zeit, in der die Kluft zwischen Rationalität und Sinnsuche oft spürbar ist, bietet seine Betrachtung einen Weg, das Mythenhafte nicht zu verdrängen, sondern als tiefste Struktur menschlicher Wirklichkeitsbeziehung zu verstehen. Die Kunst wird so zum Ort, an dem sich das Endliche mit dem Unendlichen begegnet – ein Begegnungsraum, in dem der Mensch sein Sein erfährt und sich zugleich der transzendenten Dimension öffnet.

作者简介

目录信息

读后感

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用户评价

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读罢这类探讨特定哲学家深层建构的学术作品时,我最看重的是其论证的穿透力,特别是面对谢林这种文本往往充斥着比喻和暗示的作家时。这本书的标题暗示了一种深入骨髓的探究,即探究支撑谢林艺术理论的那个“本体论地基”究竟是如何通过神话的形式被构建起来的。在我看来,谢林的艺术哲学,特别是关于“自由”与“必然”的辩证统一,正是其本体论思考的集中体现。因此,这本书若能有效地展示神话如何作为一种“活的”历史性结构,而不是仅仅作为一种僵化的“符号系统”,来解决谢林哲学中的根本矛盾,那无疑是极具价值的。我尤其期待看到作者在处理“神话作为启示”这一关键概念时的细腻之处。启示性意味着一种当下性和超越性并存的状态,这对于理解艺术作品如何能够同时是特殊的个例和普遍的实在的显现至关重要。如果这本书能提供一套严谨的工具来解析这种双重属性的本体论承载,那么它就超越了一般的哲学史评述。

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对于这样一本专门性的研究,语言的精确性是不可妥协的。谢林的德语本身就以其高度的晦涩著称,要准确把握其在《艺术哲学》中对“神话”的特定用法,需要作者具备极强的概念辨识能力。我非常在意作者在处理诸如“直观”、“无意识的创造力”以及“绝对者”这些核心术语时,是否保持了对谢林原始语境的忠诚。许多对谢林的解读都因为对这些术语的粗略化处理而失之偏颇。因此,我期望这本书能够提供一种精细的语义学分析,揭示在谢林构建的“本体论神话”框架中,特定的德语词汇是如何承载了其本体论的重量的。如果作者能清晰地勾勒出从艺术的审美直观到宇宙整体的本体论图景是如何通过神话的逻辑链条被串联起来的,那么这本书对于理解德国唯心主义末期的形而上学转向,无疑将是一份重要的参考资料。这种对文本深层结构的耐心挖掘,是衡量一本优秀哲学专著的关键标准。

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对于一本聚焦于如此精微领域的学术著作,我更倾向于那种充满批判性对话精神的分析。谢林的《艺术哲学》本身就是一个充满了德语浪漫主义形而上学色彩的文本,其内部的矛盾和未完成性是众所周知的。因此,这本书的价值不在于为谢林的“本体论神话”提供一个完美的、封闭的解释,而在于它如何参与到对这些内在张力的批判性重构中。我希望看到作者能够大胆地指出,在谢林试图用神话来弥合理念与现象之间鸿沟的过程中,哪些环节是成功地揭示了深刻的洞见,而哪些部分又因其所处的时代背景或自身哲学的局限性而显得力不从心。例如,当谈及神话中的“原型”或“定型”,作者能否提供一个与后世现象学或结构主义有着有效对话的视角?这种跨时代的目光,能够检验谢林思想的持久生命力,避免研究陷入对历史文本的孤芳自赏。我寻求的是一种既尊重文本语境,又不畏惧现代批判的审视角度。

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这本关于谢林《艺术哲学》中本体论神话的著作,从我接触到的哲学论著来看,它似乎致力于挖掘一个非常核心却又极难把握的议题。我尤其关注作者是如何处理谢林后期思想中“神话”与“理性”之间的张力。谢林的思想脉络极为复杂,从自然哲学到后来的神话哲学,他试图构建一个贯穿万物本源的统一体系。因此,任何深入到“本体论神话”层面的研究,都必然要面对概念的深度和历史的广度。我期待作者能提供一种清晰的解读框架,帮助我们理解,在谢林看来,神话作为一种先于或高于纯粹逻辑思维的“显现”形式,是如何承载和揭示实在的终极结构的。一个好的研究,不应该仅仅停留在文本的梳理上,而应该能够展现出这种神话逻辑在谢林整个哲学体系中的动态作用。我希望看到作者能够将对《艺术哲学》的细读,与谢林更宏大的本体论目标联系起来,而不是将艺术哲学孤立看待。这种连接需要极其精妙的论证,否则很容易陷入对晦涩文本的无谓阐释。我个人对这种试图超越纯粹观念论的努力非常感兴趣,因为这关乎到哲学如何处理“不可言说之物”。

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这本书的标题,特别是“本体论神话”这个组合,立刻让我联想到后来的存在主义和现象学对“原始经验”的关注。谢林在试图超越康德和费希特的纯粹主观性时,必然诉诸于某种前反思性的、与存在本源相连结的模式,而神话正是在此充当了媒介。我关注的重点在于,作者如何将这种“本体论”的维度与“神话”的具体叙事结构区分开来,并阐明它们是如何相互渗透的。一个好的论述应当能清晰地界定:谢林所指的“神话”是仅仅一种历史阶段的产物,还是说它代表了一种永恒的、结构性的实在显现方式?如果后者成立,那么这种显现方式与他后来在《神话哲学》中探讨的实践是何种关系?我希望作者能够避免将谢林的“神话”简单等同于古代的宗教故事,而是将其视为一种深层的心灵或宇宙动力学的语言学表达。这种处理方式,将决定了这本书的深度是否能够触及到谢林哲学的核心困境。

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